Lauftagebuch 2011 der Marathongruppe "von 21 auf 42"
Donnerstag, 08.12.2011
Heute ist mal wieder „Quältag“, wie so oft an Donnerstagen.
Tja, wer schneller werden will, muss eben auch schon mal leiden. Also gehen
wir auf den Platz, 8x1000m Intervalltraining mit je 2min Trabpause sind angesagt.
Das Gute am Intervalltraining ist, dass man gar nicht so richtig mitbekommt,
wie viele Runden man eigentlich stumpfsinning im Kreis läuft… Was
schlimm am Intervalltraining ist, muss man einfach mal ausprobiert haben. Nach
dem Warmlaufen geht es los, der erste 1000m Intervall ist recht zügig,
wir sind mit knapp unter 5min/km unterwegs. Schneller als laut Trainingsplan,
der eine oder andere schimpft und ermahnt uns, uns an den Trainingsplan zu halten.
Also laufen wir die nächsten 4 Intervalle wie vorgeschrieben mit ca. 5:25
min/km. Bei den letzten 3 Intervallen teilt sich die Gruppe, einigen ist das
Tempo einfach zu langsam, also laufen wir in zwei Gruppen. Unser Trainer kann
einen schon frustrieren, wie er bei einem 4:30 min/km noch locker neben uns
her traben kann, während für den einen oder anderen von uns das Tempo
bzw. die Pulsfrequenz auf ca. 85% max. Puls ansteigt. Aber dafür ist er
eben auch unser Trainer und ist nach einem Marathon schon geduscht, wenn wir
immer noch über die Piste hecheln. Nachdem wir auch das 8. Intervall geschafft
haben, ist noch 2 Runden langsames Auslaufen angesagt, dann noch Gymnastik und
schon ist das Training wieder vorbei.
Sonntag, 04.12. 2011
Während bei dem S…Wetter heute alle anderen Gruppen trainingsfrei
haben, steht bei uns wenigstens eine lockere 10-km Runde an. Heute sind die
anderen wahrlich zu beneiden, es ist extrem stürmisch und sehr feucht.
Nichts desto trotz trifft sich eine recht große Gruppe Unermüdlicher
(oder Laufsüchtiger) wie immer um 9:30 Uhr am TVL. Wir wollen die 2-Brücken-Tour
laufen, also einmal über die Eisenbahnbrücke nach Hessen und über
die Autobahnbrücke zurück. Leider erwischt uns die erste richtige
Dusche schon nach knapp einem Kilometer, binnen Sekunden sind wir alle pitschnass
und das Wasser läuft aus den Schuhen. Wir rennen bis zum Tunnel unter der
B9 und stellen uns für ein paar Minuten unter. Allerdings wird es sehr
schnell kalt, also geht es weiter und der Regen geht glücklicherweise in
leichten Dauerregen über. Am Zementwerk müssen wir allerdings schon
wieder halten, ist mir bisher so gut wie noch nie passiert, aber ein Zug tuckert
vorbei und wir können die Gleise nicht überqueren. Nicht nur das Wetter
meint es heute nicht gut mit uns… Deshalb wird der Plan, die 2-Brücken-Tour
zu laufen, kurzerhand über den Haufen geworfen und wir planen nur einen
kürzeren Lauf bis zum Winterhafen und retour. Dort angekommen sieht das
Wetter allerdings wieder freundlicher aus, so dass wir auf dem Rückweg
dann doch noch die Runde über die Eisenbahnbücke hin und Autobahnbücke
zurück mitnehmen. Zurück am TVL gibt es neben den Dehnübungen
noch ein paar ernste Worte vom Trainer, wir haben es mal wieder nicht geschafft,
uns an die Zeitvorgabe zu halten. Heute stand ein langsamer Lauf mit 7:00min/km
an, wir haben mal wieder nur mit Schwierigkeiten die 6:30min/km geschafft, und
einige nicht mal die. Es ist schon eine schwierige Sache, langsamer zu laufen
als der übliche Trainingstrott …
Samstag, 03.12. 2011 IBM-Lauf in Heidesheim
Oh weh, wir sind wirklich undiszipliniert, von uns nimmt nur Frank an dem Lauf
teil, alle anderen sind aus verschiedensten Gründen verhindert. Wo soll
das bloß enden, wenn das so weiter geht? Naja, zu unserer Ehrenrettung
muss gesagt werden, dass wir beim Lindenseelauf vor zwei Wochen fast vollzählig
angetreten sind.
Nach böigem Wind und Regen am Vormittag kann der Adventslauf doch unter
ganz ordentlichen Bedingungen stattfinden. Es ist weitestgehend trocken, und
der gut "ausge->pfeilte" Zickzackkurs im Wald kann gut gelaufen
werden. Das schwierige Terrain liegt allerdings nah an einem Crosslauf! Leider
wird der gute Eindruck (Kurs, Clubhaus, Organisation) durch ein kleines Teilnehmerfeld
und penetrante Hinweise im Clubhaus, selbst mitgebrachte Getränke dort
nicht zu verzehren, stark getrübt. Durch den mitgebrachten Kuchen und Sekt
von Harry gibt es für die TVL´er aber einen schönen Abschluß
:-).
Donnerstag, 01.12.2011
Heute ist mal wieder – wie an jedem ersten Donnerstag im Monat –
ab 18:30 Uhr gemeinsames Training auf dem Platz für alle Gruppen zusammen
mit Lauf-ABC angesagt. Das ist sehr wichtig, und obwohl wir das alle wissen
– wir laufen ja alle schon lange genug - gibt es sowas wie einen Boykott
der Marathongruppe. Wir sind heute nur zu viert plus Günter und haben alle
4 null Bock auf Gymnastik. Also lassen wir den armen Günter alleine auf
dem Platz trainieren und beschließen eine 10km-Runde Richtung Eisenbahnbrücke
zu drehen. Nicht ganz fair, nicht ganz fein und mit Sicherheit nicht vorbildlich…
jaa, wissen wir ja. Die Runde wird dann doch etwas länger, wir laufen bis
zur Drehbrücke, man muss eben die Feste feiern, wie sie fallen, schließlich
sind wir letztes Jahr Anfange Dezember schon durch dicke Schneeberge gestapft
und über vereiste Pisten gelaufen. Auf dem Rückweg geben wir Gas schließlich
ist noch Stammtisch, und der eine oder andere will teilnehmen, außerdem
wartet Uwes Frau, die mit den anderen auf dem Platz trainiert hat. Insgesamt
ein typischer Donnerstagslauf im Herbst, wie wir ihn wohl schon dutzende Male
gelaufen sind.
Sonntag, 27.11.2011
Endlich mal wieder im Training mit dem Team! Die Temperaturen sind angenehm,
viel zu warm für die Jahreszeit, viele laufen noch in kurzen Hosen.
15 km Lauf ist angesagt, in welchem jedes Gelände .mitgenommen werden soll.
Erst einmal vom Sportplatz Richtung Polder mit anschließendem Lauf durch
Bodenheim in die Weinberge hinein, hoch auf die Laubenheimer Höhe, dann
Richtung Hechtsheim und anschließend zwischen Weisenau und Steinbruch
im Geröll und über Wurzeln runter auf die Rheinstraße zum Zementwerk
und am Rhein zurück bis zum Sportplatz.
Merke leider, dass ich viel zu warm angezogen bin. Hänge auch an den Weinberg-
Steigun-gen wieder mit als Letzter hinten rum. Kein Wunder, habe ja die Gewichtshoheit
im Team. Man sollte beim Laufen Gewichts- und keine Altersklassen einführen!
Donnerstag, 24.11.2011
Leider zu spät aus dem Büro gekommen, trainiere wieder alleine. Laufe
von der Wohnung aus über die Weisenauer Autobahnbrücke und über
die Eisenbahnbrücke zurück. Auf Höhe der Rhoischnook laufe ich
auf eine Gruppe auf, ebenfalls mit bunten Lichtern ausgestattet. Sind die auch
vom TVL? Erkenne keine Bekannten, nachts sind halt alle Katzen grau. Auf dem
großen LKW- Parkplatz laufe ich an der Gruppe vorbei wieder hoch auf die
Weisenauer Brücke zurück nach Hause.
Dienstag, 22.11.2011 (9 km)
Wieder viel zu spät von der Arbeit nach Hause gekommen, Frau und Tochter
sind bereits beim Abendessen. Will jetzt nicht ungemütlich sein und mich
gleich aus dem Staub machen, setze mich mit an den Tisch und esse eine Kleinigkeit.
Nicht zu viel natürlich, denn ich will anschließend ja noch eine
Runde laufen. Vorteil ist, dass ich alleine laufe und die Laufge-schwindigkeit
selbst bestimmen kann und mich nicht nach dem Tempo der anderen richten muss
bzw. niemand auf mich warten muss. Das Tempo ist sehr gemütlich, insgesamt
han-delt es sich eher um ein Verdauungsläufchen mit der Feststellung: Laufen
direkt nach dem Abendessen, nicht empfehlenswert.
Sonntag, 20.11.2011 ( ca. 15 km)
Spät geworden gestern Abend. Muss noch mein Auto in GG abholen. Frau hatte
am Vor-abend Wein getrunken und meinte, es wäre ihr lieber, wenn ich fahre.
Also ließ ich kurzer-hand mein Auto stehen und spielte Chauffeur für
Frau und Tochter. Daher laufe ich schon vor 9 Uhr von Laubenheim mit einer kleinen
„Abkürzung“ über die Theodor Heuss Brücke nach GG.
Habe noch Muskelkater von gestern, doch soll man diesen nicht verlaufen?! Tem-po
ist ja nicht hoch, außerdem habe ich neue Schuhe an (Jungfernlauf!) Strecke
zieht sich aber doch wie ein Kaugummi. Die Füße und Beine tun mir
am Ende dann doch etwas weh und ich sehne mein Ziel herbei. Werde beim nächsten
Lauf Sporteinlagen in die neuen Schuhe rein tun.
Samstag, 19.11.2011 Lindenseelauf (15km)
Kaum zu glauben, dass ist jetzt schon bereits das dritte Mal, dass
ich an der 15km-Strecke des Lindenseelaufs teilnehme, seitdem ich in dem Kurs
von 0 auf 21 angefangen habe. Die 10 km – Strecke vom ersten Lauf hatte
ich im 5.30er- Schnitt in 55 min geschafft, d.h. heute habe ich mir vorgenommen,
diesen Schnitt über 15 km zu halten und die Strecke in 1.22.30 h zu absolvieren.
Kleine Ziele soll man sich immer setzen, man darf am Ende aber nicht zu enttäuscht
sein, wenn es dann doch nicht geklappt hat. Am Vorabend bin ich für meine
Ver-hältnisse (ausnahmsweise) früh zu Bett gegangen, zum Frühstück
nur ein Müsli und ein Brötchen gegessen, das Mittagessen fällt
aus.
Fahre von Laubenheim direkt nach Rüsselsheim, da ich mich nach dem Lauf
sofort auf den Nachhauseweg zum verspäteten Mittagessen bei meinem Schwesterherz
in Ginsheim- Gustavsburg machen will und mir nebenbei noch das Spiel 1.FC Köln
gegen Mainz 05 an-schauen möchte.
Bei meiner späten Ankunft ist das Geschehen in der Halle bereits im vollen
Gange, Harry drückt mir gerade noch die Startnummer in die Hand und meint
dann „Raus gehen zum Bil-der machen und Warmlaufen“. Am liebsten
hätte ich mir gleich Kuchen geholt.
Am Start ist es immer wieder prickelnd, obwohl man doch nur das Gleiche macht,
wie sonst auch: Erst mal herumstehen, dann Laufen! Man versucht sich aber doch
an dem einen oder anderen zu messen.
Nochmals kurz vor dem Startschuss sich im Starterfeld umschauen, wer befindet
sich wo:
Michael startet hinter mir (war bei dem 10km- Lindenseelauf schneller als ich,
hatte keine Puste mehr, ihn einzuholen), hoffe dass er auch während des
Laufes dieses mal dort bleibt. Bei mir stehen Nils, Andrea und Birgit. Nils
meint noch, im letzten Training hätte ich ge-schnauft wie eine Dampflok.
Was will er mir jetzt eigentlich damit sagen, dass ich langsamer laufen soll?
Da fällt der Startschuss, das Feld setzt sich in Bewegung. Die Läufer
in der vor-deren Reihe spurten davon, jetzt laufe auch ich über die Startlinie.
Nur nicht zu schnell los-laufen, streng nach der Uhr richten, nicht von den
Schnelleren anstecken lassen. Den ersten Kilometer absolviere ich in 5min10
sec. Na ja, wenn ich den Schnitt halten könnte wäre dies ja o.k. Halte
mich die ganze Zeit hinter, dann bei Nils, irgendwann laufe ich dann zu Andrea
vor, bleibe dort aber nur kurz hinter ihr, weil ich Birgit vorne laufen sehe.
Na wenn ich mich bei Birgit halten kann, wird meine Zeit ja auch nicht so schlecht
werden. Habe immer noch kalte Hände und die Handschuhe an. Birgit ruft
mir zu, dass ich die Handschuhe ausziehen soll, dann könnte ich noch mehr
Gas geben. So laufen wir im Duo dahin. Irgendwann zieht ein unbekanntes rothaariges
Mädchen (Zit.: Charly Brown) an uns vorbei. Ich entscheide mich dafür,
dass jetzt sie meine Pace-Makerin sein soll und versuche die Verfolgung aufzu-nehmen,
was auch einigermaßen gut klappt. Bei ca. Kilometer 11 erkenne ich Christian,
den ich langsam einhole. Nach einem kurzen Small-Talk versuche ich weiter, meiner
Pace- Ma-kerin auf den Fersen zu bleiben. Hoffentlich überholt mich von
denjenigen niemand, die ich überholt habe, denn das ist immer besonders
ärgerlich. Und wo steckt eigentlich Cordula, die hatte ich bereits am Start
nicht mehr gesehen. Die hatte sich sicher wieder ganz vorne ver-steckt. Ca.
1 km vor dem Ziel zieht meine Pace- Makerin unaufhaltsam an und ich schaffe
es nicht mehr, Ihr zu folgen. Hauptsache, ich werde nicht mehr überholt.
Kurz vor dem Ziel ste-hen Anke und Günter in der Kurve und feuern mich
an. Jetzt darf mich aber niemand mehr überholen. Noch ein kleiner Spurt
und dann ist es geschafft. Endlich im Ziel. 1h 20 min, so-gar 2 min 30 sec.
schneller als geplant. Im Zielraum kommt mir Cordula entgegen, die mit Walkman
gelaufen ist: „Hallo Hans, hättest dich nicht so beeilen müssen,
die haben eben durchgesagt, dass das Spiel ausfällt, weil der Rafati krank
sei.“ So ein Käse, hätte nicht ein anderer Schiri pfeifen können.
Die sind doch immer zu viert. Wir wissen alle, dass es anders war. Ich warte
noch, bis endlich der Rest vom Team im Ziel ist und begrüße diese.
Wann war ich mal vor denen im Ziel, für heute bin ich mit dem Lauf zufrieden,
beim nächsten Mal ist sowieso wieder alles anders.
Donnerstag, 17.11.2011 (9 km)
Leider zu spät aus dem Büro gekommen, daher wieder Training alleine,
gleiche Strecke wie am Dienstag, bin aber dieses Mal mit höherem Tempo
unterwegs als Vorbereitung für Sams-tag,
Dienstag, 15.11.2011 (9 km)
von der Wohnung aus die B9 nach Bodenheim bis St. Albans- Festplatz und zurück,
Training mit gemütlichem Tempo alleine bei Dunkelheit mit Beleuchtung,
die schweren Beine vom sonntäglichen Langlauf wieder auflockern,
Montag, 14.11.2011
Mit starkem Muskelkater in Armen und Beinen aufgewacht. Der sonntägliche
Trainingslauf hat doch noch Schmerzen hinterlassen.
Der gestrige Trainingstag wurde von Günter wegen dem am Samstag anstehenden
Linden-seelauf (15 km) „etwas“ modifiziert und kurzerhand auf 22
km verlängert. Damit wir auch für Samstag fit sind und nicht unterwegs
schwächeln!
Es ist schon erstaunlich, dass man sich vor vier Jahren im Anfängerkurs
fast neun Monate geschunden hat, um die Halbmarathonstrecke in Mainz zu schaffen.
Jetzt läuft man diese Strecke einfach mal so unter Aktivierung seines Memory-
Effekts im Körper, um nach kurzer Vorbereitungszeit Leistungen abzurufen,
auf welche man sich früher sehr lange hat vorberei-ten müssen.
Sonntag 13.11.2011
Ein langer Lauf muss her. Nächsten Samstag ist der 15km Lindenseelauf und
da wollen wir vorher 20km im Kopf abspeichern. Wir entscheiden uns gemeinsam
für die Kaiserbrücke und laufen aus Laubenheim raus Richtung Stadt
immer entlang des Rheins, an der Rheingoldhalle führt uns unser Trainer
über die Theodor Heuss Brücke auf die „Ebsch Seit“. Hier
laufen wir weiter Rheinabwärts bis zur Kaiserbrücke, auf ihr überqueren
wir wieder den Rhein und sind in wenigen Minuten auf der Rheinallee.
Von hier geht’s ca. 9km zurück Richtung Heimat.
Donnerstag 10.11.2011
Heute begeben wir uns bei Dunkelheit gut ausgestattet mit Stirnlampen und Blinkis
in den Polder. Es steht eine Runde in einem Tempo von 5:30min/km an. Wir kommen
nach einer 9km langen Stecke alle glücklich zurück. Glücklich
weil uns unser Trainer für das gleichmäßige Tempo ein dickes
Lob ausspricht. Wie üblich dehnen wir uns gemeinsam sehr fleißig,
wobei Günter die Übungen öfters laut wiederholen muss. Warum?
Weil wir soviel zu erzählen haben, bei dem Tempo bleibt die Geselligkeit
auf der Strecke und muss ja irgendwann wieder aufgearbeitet werden.
Sonntag 06.11.2011
Auf dem Plan stehen 15 km in 6:20min/km. Da das für uns eher eine langsame
Trainingseinheit sein soll führt uns unser Trainer durch den Polder nach
Bodenheim, mit ein paar kleinen Umwegen in die Weinberge bergauf Richtung Laubenheimer
Höhe und hinab durch den Ort zum TVL zurück.
Donnerstag 03.11.2011
Nun haben wir schon November und immer noch verhältnismäßig
warm. Eigentlich toll, wenn da heute nicht wieder Intervalltraining wäre.
Da wird einem doch sogar bei minus Temperaturen warm.
Okay, es ist der 1. Do. im Monat, d.h. zuerst treffen wir uns mit allen Gruppen
auf dem Sportplatz und laufen gemeinsam ein paar Runden zum aufwärmen,
danach etwas Gehopse unter der Anleitung von Harry – vorwärts –
rückwärts – anfersen - Armkreisen und und und . . . anschließend
noch etwa 10 min. Gymnastik. Harry ruft zum Abschluss: So, das wars, jetzt gehen
alle zu ihren Trainern!
Und dann gings los:
2 Runden einlaufen - 300 Meter in 5min/km - 200 Meter gechillt - 300 Meter in
5min/km - 200 Meter gechillt . . . . das Ganze 10 mal, 1 Runde auslaufen und
gemeinsames Dehnen.
Puh – geschafft!!!
Sonntag 16.10.2011
Hinter den meisten lag der Lindenseelauf, also stand nur eine Lockere
Trainingseinheit an. Wir liefen knapp 10 Km in knapp einer Stunde durch die
Felder. Während des Laufs wurden die Erlebnisse des vorigen Wettkampfes
ausgetauscht.
Samstag 15.10.2011 (Nachtrag vom Trainer)
Dies war unser erster Wettbewerb in der neuen Saison. Die Gruppe lief Zeiten
zwischen 46 und 55 Minuten für die 10 Kilometer, aber noch viel wichtiger
war, dass sich keiner völlig verausgabte oder am Ende körperliche
Probleme hatte, gleich welcher Art.
Donnerstag 13.10.2011
Am 13.10. fand das erste gemeinsame Training aller Gruppen auf dem
Sportplatz stand. Nach ein paar Runden einlaufen begann das Training unter der
Leitung von Harry mit einigen Laufübungen. Darunter waren Rückwärtslaufen,
Seitwärtslaufen, Laufen mit bewusstem Abrollen, sowie Laufen und Arme kreisen
lassen. Im Anschluss machten wir einige Gymnastikübungen, bevor wir uns
wieder auf unsere Gruppen aufteilten. Verstärkt wurde unsere Gruppe noch
von dem Fortgeschrittenem Kurs.Wir liefen 10 Intervalle a 300 Meter in einem
Schnitt von etwa 5min/km. Zwischen den Intervallen gab es Pausen, in denen wir
400 Meter in deutlich langsameren Tempo liefen. Danach war auch dieses Training
geschafft.
Donnerstag 6.10.2011
Der zweite Lauf fand unter deutlich schlechteren Bedingungen statt,
denn es regnete den ganzen Nachmittag. Trotzdem trafen wir uns zur üblichen
Zeit zum Training und waren auch erstaunlich viele. Die Strecke führte
zunächst über die Autobahnbrücke auf die Andere Rheinseite. Bei
endlich nachlassendem Regen lief es sich nun besser. Über die Eisenbahnbrücke
überquerten wir den Rhein zurück. Bei einsetzender Dämmerung
gings nun entlang der Bahnlinien über Weisenau zurück zur Vereinshalle
nach Laubenheim. Gegen Ende wurde es so dunkel, dass wir feststellten, dass
wir ab dem nächsten Abendlauf Licht mitnehmen sollten. Die 11,8 Kilometer
waren Wetterbedingt nicht so angenehm wie beim ersten Training, doch auch diese
wurden von allen in einer Zeit von einer Stunde und acht Minuten bewältigt.
Sonntag 02.10.2011
Das erste Vereinstraining fand bei spätsommerlichen Temperaturen
statt. Doch zunächst versammelten wir uns erst einmal mit Harry und Günter
im Besprechungsraum des TVL. Wir stellten uns alle kurz vor, wobei sich die
meisten schon von den vorangegangenen Trainingsjahren kannten. Dabei stellte
ich fest, dass ich der einzige war, der noch nie einen Marathon gelaufen war.
Mir wurde aber versichert, dass dies kein Problem sei.
Danach redeten wir noch etwas über das Training in den nächsten Wochen
und über die anstehenden Termine von Laufwettkämpfen und Vorträgen
zum Thema Marathon.
Danach gings endlich zum ersten gemeinsamen Lauf. Die 9 Kilometer brachte natürlich
jeder locker hinter sich, in einer Zeit von knapp 52 Minuten.